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Vom Sanatorium zum zeitlos eleganten Design Hotel

Das Parkhotel Bellevue & Spa gehört zu den wenigen Hotelbauten im Alpenraum, die im gradlinigen Stil der klassischen Moderne erbaut wurden. Im Berner Oberland gibt es deren gerade zwei, in Adelboden kontrastiert der klare, schneeweisse 30er-Jahr-Bau mit dem rustikalen Dorf- und Landschaftsbild.

Die jüngst renovierte Fassade ist freilich nicht nur Fassade, sondern die Hülle eines ebenso stimmigen Innenlebens, das in den vergangenen Jahren von den Basler Architekten Buchner Bründler gestaltet wurde. Erleben Sie das zeitlos elegante Design Hotel, seine grosszügigen Räume, die die Natur buchstäblich ins Hotel wachsen lassen, und das hochwertige Möbeldesign ‒ vor der imposanten Bergkulisse von Adelboden.

Bauen mit Buchner Bründler Architekten

2006: Umbau Restaurant, Bar + Lounge

In Anlehnung an den lichtdurchfluteten, 1958 angebauten Restauranttrakt ging es darum, wieder grosszügige, luftige Räume zu schaffen. Also erhielten Bar, Lounge und Restaurant neben einer neuen Gestaltung auch neue Raumaufteilungen. Das Restaurant selbst wurde grösser, quadratischer und erhielt grosszügige Fensterpartien, die den Blick in den Garten und auf die Berge freigeben. Innen- und Aussenraum fliessen ineinander. Schöne Materialien vermitteln das gute Gefühl, aufgehoben zu sein: Eiche am Boden, ein sattes Grün der Möbel und eine mit verschiedenen Höhen spielende Decke, die durch die zu Ornamenten arrangierten Öffnungen an den Blick in eine Baumkrone erinnert.

Der Gegenspieler dieses luftigen Restaurants ist das Abendlokal, die Lounge mit Bar. Anziehungspunkte sind das Cheminée und der leuchtende Barkorpus aus Mooreiche mit brüniertem Messing. Mit der Abstraktion einer Waldlichtung schufen die Architekten eine aus hinterleuchteten Holzästen konstruierte Wand.

 

2006 + 2008: Umbau von 22 Zimmern

In den Jahren 2006 und 2008 erfuhren 12 Doppelzimmer, 7 Juniorsuiten und 3 Suiten im Parkhotel Bellevue eine Totalsanierung. Damit wurden auch zwei neue Zimmerkategorien definiert: «Nature» für die Doppelzimmer, «Privilege» für die Juniorsuiten und Suiten. Neue Raumproportionen konnten in den Doppelzimmern nicht geschaffen werden, deshalb war eine ausgeklügelte Ausnutzung des begrenzten Platzes gefragt. Das Badezimmer in Bisazza-Glasmosaik machten die Architekten teilweise von zwei Seiten begehbar, es vermittelt nun einen fliessenden Übergang zum Zimmer. Der Sekretär lässt sich einfach hochklappen, wenn man ihn nicht braucht; die Schublade unter dem Bett bietet idealen Stauraum.

Den Bezug zur Natur und Region wird auf einer bildhaften Ebene thematisiert, so mit sandgestrahlten Reliefarbeiten aus Glas, die den Wildstrubel zeigen. Die so genannten Schliffscheiben sind eine alte Technik der Glasarbeit im Engstligental. Klassiker des skandinavischen Möbeldesigns (Fauteuils und Stühle von Hans J. Wegner) verbinden Tradition und Moderne in einer überzeugenden Art. Das Holz dieser Möbelstücke wird fast naturbelassen und unbehandelt eingesetzt.

Juniorsuiten und Suiten «Privilege» – Elegante und zeitlose Wohnräume für Gäste mit hohen Wohnansprüchen schaffen, lautete die an Buchner Bründler Architekten gestellte Aufgabe. Sie gingen sie auf unterschiedlichen Ebenen an: in den Suiten mit neuen Raumproportionen und der Verschiebung des Wohnraumes nach Süden, auch mit von zwei Seiten begehbaren Bädern und einer hohen Qualität der Materialien. Edles Ulmen- und Nussbaumholz sowie Klassiker des Möbeldesigns (Gerrit Rietveld, Norman Cherner, Konstantin Crcic und Antonio Citterio ) vermitteln das Gefühl, umsorgt und aufgehoben zu sein.

 

2009: Umbau Hallenbad und Thermen

Das Hallenbad aus den 70er-Jahren mit seiner klaren Geometrie und dem natürlichen Licht galt als Referenz für den 2009 realisierten Um- und Erweiterungsbau. Die ursprüngliche Grösse des Bassins (8 x 16 m) konnte beibehalten werden. Sichtbeton, Fichtenholz und ein dunkelgrüner, gegossener Terrazo-Boden vermitteln eine räumliche und materielle Grosszügigkeit. Ein Kontrast zum weiten, hellen Hallenbad bildet der Sauna- und Bädertrakt mit seinen vier Heissluftbädern. Dieser Raum wurde neu geschaffen und dem Berg abgerungen.

Als Inspirationsquelle diente den Architekten eine kristalline Höhle: Trutzig und steinern das Gehäuse, «behaglich-grottig» das Innere, das, je weiter man sich nach innen bewegt, farbiger und edler wird. Mehreckig geformte Betonzellen schaffen ein neues Raumkontinuum; die Freibereiche erlauben ein flexibles Zirkulieren durch die Anlage. Die Zellen –   in ihnen befinden sich eine Himalayasalz-Sauna, eine Biosauna und zwei Dampfbäder – sind mit farbigem Glasmosaik ausgekleidet. Jedes Bad verfügt im Vorraum über eine eigene, in seinen Körper integrierte Dusche. Lichtkörper aus Fichtenholz erhellen die Ruhebereiche kontrastreich.

 

2013: Umbau Halle und Speisesaal

Frischer, luftiger, ohne an Behaglichkeit und Tradition einzubüssen. So präsentiert sich das Bellevue nach seinem jüngsten Umbau des Hoteleinganges, der Halle und des Restaurants. Ein neuer Anblick bietet der Eingangsbereich, der nun – mit dem Rückbau des Erkers – klar und gut von beiden Strassenseiten erkennbar ist. Das Mutterhaus aus den 1930er-Jahren erhält damit seine räumliche Dramaturgie zurück: frontaler Eingang in der Mitte, flankierend auf beiden Seiten Speisesaal und Halle. Eine der Herausforderungen dieses Umbaus bestand auch darin, dass das Haus wieder stärker als einheitlicher Komplex verstanden wird. Die neue Fassade mit den neuen Panoramafenstern ist eines der Mittel, ein anderes ist das Eichenparkett im Innenbereich, das sich über die gesamte neue Fläche erstreckt. Durch die strukturelle Bereinigung der Deckenhöhe konnte sowohl im Speisesaal als auch in der Halle Raumhöhe gewonnen werden, womit der Auftritt des Hotels an Grosszügigkeit und Eleganz gewinnt.

Die Halle wird vielen Funktionen gerecht. Sie ist Treffpunkt, Ort des Sehens und Gesehenwerdens, zugleich aber auch Ort des Rückzugs und der Entspannung, sozusagen auch Wohnzimmer. Vintage-Leuchten und -möbel ergänzen die zeitgemässe Einrichtung. Auf Auktionen und bei Vintage-Händlern wurden wir mit charmanten Möbelklassikern von Finn Juhl, Hans J. Wegner, Gio Ponti und Eero Saarinen fündig. Wir wollen damit nicht einem aktuellen Modetrend aufsitzen. Vielmehr widerspiegeln diese Klassiker die lange Tradition des Hauses und das Bewusstsein für Qualität und Geschichte.

 

Porträt Buchner Bründler

Das Architekturbüro Buchner Bründler AG Architekten BSA wurde 1997 von Andreas Bründler und Daniel Buchner gegründet. Es besteht aus einem Team von rund dreissig Architekten, Innenarchitekten und Designern. Bereits in frühen Jahren haben die Architekten mit aussergewöhnlichen Wohnbauten auf sich aufmerksam gemacht. 

2003 wurden sie in den Bund Schweizer Architekten (BSA) aufgenommen und erhielten den Swiss Art Award im Bereich Architektur. Als Resultat von verschiedenen Wettbewerbs-erfolgen konnten sie im In- und Ausland bedeutende, auch städtebauliche Projekte realisieren, u.a. das Volta Zentrum in Basel, ein Teil der Stadtwerder Wohnüberbauung in Bremen, den Raumkomplex GA 200 im Uno-Hauptsitz in New York und jüngst den Schweiz-Pavillon an der Weltausstellung in Shanghai. Seit mehreren Jahren widmen sich die Architekten auch der Lehre und Forschung. Seit Sommer 2010 sind sie als Entwurfsdozenten an der ETH Zürich tätig. Weitere Informationen:

www.bbarc.ch

Bauen mit HMS Architekten Spiez

2015: Umbau von 21 Südzimmern + Sanierung der Fassade

Blick frei auf den schönsten Talabschluss. Nach diesem Motto bauten wir im Frühling 21 Südzimmer um. Die neuen «Classic»-Zimmer bieten mehr Raum, mehr Sicht und Licht und dank exklusiven Boxspring-Betten aus einer Schweizer Manufaktur auch einen hervorragenden Schlafkomfort.

An einer Traumlage befindet sich das Hotel seit jeher. Mit der jüngsten Renovation gibt es nun noch mehr Panorama zu geniessen. Es wurden einige Fensterpartien vergrössert, ohne dass die historische Fassade dadurch entstellt worden wäre. Die geringfügige Veränderung geschah in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatschutz. Mit dieser Renovation konnte die letzte der insgesamt fünf grossen Bauetappen (zwischen 2006 und 2015) abgeschlossen werden, womit das gesamte Raumangebot nun aus einem Guss erscheint.

Die neuen «Classic»-Superior-Zimmer erhielten auch mehrheitlich grosszügigere Grundrisse. Damit die Bergwelt noch intensiver erlebbar wird, geniesst der Verweilende in gewissen Zimmern den Panoramablick auch von einer direkt am Fenster platzierten Sitznische aus. Die Betten sind alle so gerichtet, dass man mit Bergblick einschläft und erwacht. In den Junior-Suiten in Südecklage bietet auch das Bad schönsten Panoramablick.

Um lediglich etwas frischen Lack ging es bei dieser Gesamtsanierung, die wir mit der HMS Architekten und Planer AG in Spiez und dem Berner Inneneinrichtungshaus Teo Jakob in Bern realisierten, freilich nicht. Die Stockwerke wurden ausgehöhlt, und auf den Trägerbalken wurden neue Böden aufgebaut – eine Qualitätssteigerung bezüglich Isolation, Trittschall und Lärmschutz. Die neuen Fenster sind dreifach verglast. Eine Erneuerung ist auch die konsequente Trennung von Toilette und Bad.

Die Wände sind in ein helles Grau getüncht. Hochwertige Materialien wie Eiche und Nussbaum treffen nun auf edlen Velours und schwarze Akzente in Holz und Marmor. Grautöne, Cognac, dunkles Aubergine und Lodengrün bestimmen das Farbkonzept. An die 1930er-Jahre erinnernd ist der Fischgratparkett aus Eiche sowie das Jonc-Geflecht, das bei gewissen Schränken und anderen Stauvorrichtungen verwendet wurde. Design-Liebhaber dürften sich besonders an den neu aufgelegten Midcentury-Möbelklassikern von Carlo Mollino und Charlotte Perriand erfreuen.

 

Porträt HMS Architekten und Planer AG
Der Grundstein für die fast 40-jährige Firmengeschichte wurde 1977 mit der Gründung als Einzelfirma durch R. Hofer gelegt. Durch den Zuzug von A. Meyer, und kurz darauf F. Sennhauser, erfolgte 1983 die Gründung der Aktiengesellschaft Hofer Meyer Sennhauser Architekten und Planer AG. B.J. Fischer kam 1989 als weiterer Partner zum rasch grösser werdenden Architekturbüro dazu. 2004 wurde die Firma im Hinblick auf die anstehende Nachfolgeregelung in HMS Architekten und Planer AG umbenannt. Die neuen Partner M. Baumann ab 2004, M. Froehlin ab 2008 sowie P. Rechsteiner ab 2010 werden die Firma in die Zukunft führen. Seit 2006 gehören die Schwaar & Partner AG in Bern zur Firmengruppe. Insgesamt beschäftigt HMS Architekten heute ca. 40, und Schwaar & Partner ca. 30 Mitarbeitende.

In all den Jahren konnte eine Vielzahl an Neu- und Umbauten entweder als Direktaufträge oder resultierend aus Studienverfahren und Wettbewerben realisiert werden. Die Projekte umfassen u.a. Hotels und Gastrobetriebe, Wohnüberbauungen, Gewerbe-, Industrie- und Bürobauten, Schulen, Sporthallen sowie Alters- und Pflegeheime. Ein weiteres wichtiges Standbein besteht in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Architekturbüros, meistens in der Funktion als ausführende bzw. bauleitende Architekten. Zu den aktuellen Auftraggebern gehören nebst zahlreichen Privaten, verschiedene Baugesellschaften, die Grossverteiler Coop und Migros, die SBB, BLS oder die armasuisse. Weitere Informationen:

www.hms-architekten.ch

www.teojakob.ch

Medienspiegel

Über die fünf Umbauten wurde viel geschrieben:

Modulor: Die Geschichte einer Fassade

Hochparterre: Bergblick vom Zimmer aus

Ideales Heim: New Classic

Hotel Revue: Mit Eleganz, Charme und Stil

Modulor: Vierstufiger Umbau

Umbauen + Renovieren: Gemütliche Grandezza

Ideales Heim: Zu den Wurzeln

SonntagsZeitung: Wellnessjuwel im Berg

Neue Zürcher Zeitung: Neues Innenleben für alte Häuser

Umbauen + Renovieren:  Magische Waldlichtung, Seite 1  |  Seite 2

SonntagsZeitung: Wie im Wald

Hochparterre: Alpine Chic

Beteiligte Firmen

Wenn immer möglich berücksichtigen wir das einheimische Baugewerbe:

Burn + Künzi AG, Adelboden

Ebing Bauingenieur GmbH, Thun

Germann Sanitär, Adelboden

Christian Hager GmbH, Adelboden

Josi GmbH, Adelboden

Jost AG, Frutigen

Künzi + Knutti AG, Adelboden

Licht- und Wasserwerk, Adelboden

Peter Spring AG, Gwatt

Elektro Stucki, Adelboden

Rösch AG, Frutigen

Rüfenacht Marc, Bern

Spiess energie + haustechnik, Adelboden

TKS Swiss AG, Aarau

 

Inneneinrichtung/Kunst:

Brechbühl Interieur, Nidau-Biel

Modernikon Vintage Original, Bern

Probst + Eggimann AG, Belp

Sain AG, Bern

Teo Jakob, Bern

Nikolaus List, Berlin (Kunst)

Übrigens: Ebenso schön und besuchenswert ist das Restaurant Richard in Berlin. Betrieben wird dieses von Hans Richard, dem jüngsten Mitglied der Inhaberfamilie Richard. 2015 hat er einen Michelin-Stern erhalten: www.restaurant-richard.de

PARKHOTEL BELLEVUE & SPA | BELLEVUESTRASSE 15 | 3715 ADELBODEN | BERNER OBERLAND | SCHWEIZ
TELEFON +41 33 673 80 00 | FAX +41 33 673 80 01 | INFO@PARKHOTEL-BELLEVUE.CH